Der Begriff „Hernie" leitet sich aus dem Griechischen ab und beschreibt eine Ausstülpung des Bauchfells durch eine angeborene oder erworbene Lücke. Es unterscheiden sich äußere und innere Hernien.

Entstehen Bauchwandhernien durch das Auseinanderweichen der Bauchdecke, so entsteht die Hiatushernie (= Zwerchfellbruch) durch das
Auseinanderweichen der Zwerchfellschenkel.

 

Ursachen:

Körperliche Belastung, Übergewicht, eine allgemeine Gewebeschwäche, zunehmendes Alter und vorangegagene Operationen führen zum
Auftreten von Hernien.

 

Am Häufigsten sind:

  • Leistenhernie (=Leistenbruch)
    ca. 50 % aller Männer sind davon betroffen
  • Schenkelhernie (=Schenkelbruch)
  • Nabelhernie (= Nabelbruch)
  • Narbenhernie (=Narbenbruch)
    bei ca. 10% aller Bauchoperationen
  • Hiatushernie (= Zwerchfellbruch)

 

Symptome:

Vorwölbung, ziehende Schmerzen
Bei Einklemmung von Bauchorganen kommt es zum Auftreten starker Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen.

Sodbrennen und häufiges Aufstoßen sind typische Beschwerden bei einem Zwerchfellbruch.
Diese entstehen durch das Zurückrinnen von Magensaft in die Speiseröhre.

 

Operationsmethoden:

  • Minimal invasive Methoden mit Kunststoffnetzeinlage
  • Offene Methoden mittels Bauchschnitt mit oder ohne Kunststoffnetzeinlage